
Mehr als 100 Studierende im Studiengang „Berufspädagogik im Gesundheitswesen“
Mehr als 100 Studierende sind inzwischen im Bachelorstudiengang „Berufspädagogik im Gesundheitswesen“ der Hochschule Hof eingeschrieben. Das Studium wird in Teilzeit am Lucas-Cranach-Campus in Kronach angeboten und qualifiziert Fachkräfte aus Gesundheitsberufen für pädagogische Tätigkeiten in Schulen und praktischen Ausbildungsorten im Gesundheitswesen.
Kontinuierliches Wachstum seit dem Studienstart
Seit dem Start des Studiengangs hat sich die Zahl der Studierenden deutlich erhöht: Im Wintersemester 2023/24 begann der Studiengang mit 17 Studierenden. Zum Wintersemester 2026/27 sind inzwischen mehr als 100 Studierende eingeschrieben.
„Der Bedarf an guten Lernbegleitern, also Lehrenden, an Schulen im Gesundheitswesen ist riesig. Mit unserer innovativen Ausrichtung sprechen wir besonders Menschen an, die Familie, Hobby, Beruf und Studium miteinander vereinbaren müssen“, erklärt Prof. Dr. Matthias Drossel, Studiengangleiter des Bachelorstudiengangs „Berufspädagogik im Gesundheitswesen“ an der Hochschule Hof. „Dass inzwischen mehr als 100 Studierende bei uns eingeschrieben sind, bedeutet für uns auch, dass wir aktiv dazu beitragen können, dem Fachkräftemangel in der Gesundheits- und Pflegeversorgung durch eine gute Ausbildung vor Ort entgegenzuwirken.“
Studium neben dem Beruf
Der Studiengang richtet sich an Fachkräfte aus verschiedenen Gesundheitsberufen, unter anderem aus den Bereichen Pflege, Therapie, Gesundheit, OTA/ATA sowie Notfallmedizin und Rettungswesen.
Das Studium ist als Teilzeitstudium konzipiert und ermöglicht es, akademische Qualifizierung, Beruf und Privatleben miteinander zu verbinden. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von fachlichen, pädagogischen und didaktischen Kompetenzen. Die Studieninhalte gliedern sich in drei zentrale Modulgruppen: medizinisch-naturwissenschaftliche Grundlagen, Fachwissenschaften der Gesundheitsberufe sowie Pädagogik, Didaktik und Fachdidaktik.
Dabei geht es nicht nur um theoretische Grundlagen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Gestaltung von Unterricht und der Begleitung von Lernprozessen. Pflichtpraktika und Lehrproben ermöglichen es den Studierenden, das erworbene Wissen unmittelbar in der Unterrichtspraxis anzuwenden und weiterzuentwickeln.
Qualifizierung fĂĽr Unterricht und Praxisanleitung
Mit dem Bachelorabschluss erwerben die Studierenden eine erste berufsqualifizierende Ebene und werden fachlich und persönlich für Tätigkeiten als Lehrer:in oder Praxisanleiter:in im Gesundheitswesen qualifiziert.
Mögliche Einsatzfelder liegen unter anderem in Schulen und praktischen Ausbildungsorten des Gesundheitswesens sowie in der betrieblichen Bildung. Auch Tätigkeiten im Fort- und Weiterbildungsbereich kommen infrage. Darüber hinaus finden sich weitere Tätigkeitsfelder beispielsweise an Hochschulen, in der Industrie, bei Krankenkassen oder in Bereichen der Gesundheitspädagogik. Welche konkreten Arbeitsbereiche in Betracht kommen, hängt dabei auch von den jeweiligen Regelungen der Bundesländer und zuständigen Behörden ab.
100 Studierende – und ein wachsender Bedarf
Mit dem Überschreiten der 100er-Marke erreicht der Studiengang einen wichtigen Meilenstein. Die Entwicklung seit dem Studienstart zeigt zugleich, dass das Interesse an einer berufsbegleitenden akademischen Qualifizierung für Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen kontinuierlich gewachsen ist.
Für die Gesundheitsregion Oberfranken bietet der Studiengang die Möglichkeit, Fachkräfte aus Gesundheitsberufen für Aufgaben in Unterricht, Ausbildung und Praxisanleitung weiterzuqualifizieren. Damit entstehen zusätzliche Perspektiven für die Ausbildung und Begleitung des beruflichen Nachwuchses im Gesundheitswesen.