Open Art Festival begeistert mit Kunst, Kreativität und Begegnung: Rund 750 Besucherinnen und Besucher feiern Premiere in Kronach
Kunst zum Mitmachen, kreative Workshops und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm: Das erste Open Art Festival lockte am vergangenen Wochenende rund 750 Besucherinnen und Besucher auf das Gelände des Jugend- und Kulturtreffs Struwwelpeter. Zwei Tage lang wurde gemalt, gestaltet, musiziert und diskutiert – mit dem Ziel, Kunst für alle erlebbar zu machen.
Kunst fĂĽr alle
Organisiert wurde das Festival von der OpenArtGroup – fünf jungen Kronacherinnen und Kronachern, die sich in der Kunstcommunity des Lucas-Cranach-Campus kennengelernt haben. Aus einer gemeinsamen Idee entstand ein Festival, das Menschen aller Altersgruppen zusammenbrachte und Kunst auf vielfältige Weise erlebbar machte.
Im Mittelpunkt stand eine große Gemeinschaftsausstellung mit Werken regionaler Künstlerinnen und Künstler sowie Arbeiten aus den zuvor veranstalteten Kunstworkshops. Besucherinnen und Besucher konnten die Vielfalt der regionalen Kunstszene entdecken, mit den Ausstellenden ins Gespräch kommen und sich von den unterschiedlichsten Stilrichtungen inspirieren lassen.
Dass das Konzept aufging, zeigte sich nicht nur an den Besucherzahlen, sondern auch an der besonderen Atmosphäre auf dem Festivalgelände. Natascha Christmann vom Jugend- und Kulturtreff Struwwelpeter, auf dessen Gelände das Festival stattfand, brachte es auf den Punkt: „Aus einer Idee und Vision, dass der Struwwelpeter Kronach eine super Location für Kunst wäre, hat sich die OpenArtGroup sofort daran gemacht und dieses tolle Festival ins Leben gerufen. Es ist ein Festival geworden aus Kunst, Musik, Vielfalt, Gemeinschaft und noch so viel mehr. Bitte einfach viel mehr davon!“
Kreativität zum Ausprobieren
Besonders beliebt waren die zahlreichen Mitmachangebote, die zum Mitmachen einluden. Von Urban Sketching, Ölmalerei und Schmuckgestaltung über Häkeln bis hin zu Schweißen, Plasmaschneiden und experimentellen Formaten wie Fluid Textures oder Monte Cielo war für jedes Alter und jede Erfahrungsstufe etwas dabei. Die große Nachfrage führte dazu, dass einige Workshops vom Samstag auch am Sonntag noch einmal angeboten wurden – sehr zur Freude der Besucherinnen und Besucher.
Ergänzt wurde das Programm durch Live-Musik, Performance-Kunst, Open-Mic-Sessions, Yoga sowie das Mitmachangebot „Werk.Raum“ des Museums der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg. Das abwechslungsreiche Angebot sorgte an beiden Tagen für eine lebendige und offene Festivalatmosphäre und lud dazu ein, selbst kreativ zu werden, Neues auszuprobieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Auch Besucherin, Ausstellerin und Helferin Andrea Lieb zeigte sich begeistert: „Mein Fazit vom Open Art Festival: Eine wunderbare, lockere Atmosphäre, interessante Workshops zum Mitmachen und Experimentieren, ein großartiger Einblick in die vielfältige und lebendige Kunstszene Kronachs und vor allem lächelnde und entspannte Gesichter bei Menschen jeden Alters. Lebensfreude pur.“
Eine Idee, die am Lucas-Cranach-Campus entstand
Seinen Ursprung hat das Open Art Festival in der Kunstcommunity des Lucas-Cranach-Campus. Seit 2025 treffen sich dort regelmäßig Künstlerinnen und Künstler, Kreative sowie Kunstinteressierte im FabLab, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten, sich auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. Aus dieser Gemeinschaft entwickelte sich die OpenArtGroup, die das Festival mit viel ehrenamtlichem Engagement auf die Beine stellte. Unterstützt wurde das Projekt durch das Europäische Solidaritätskorps der Europäischen Union.
Wie sehr das Festival Menschen miteinander verband, beschreibt Helfer und Aussteller Pascal Förtsch: „Ich durfte das Open Art Festival als einen Ort wahrnehmen, an dem sich unterschiedliche Menschen begegneten – aber alle mit einer großen Leidenschaft: Kunst. Kunst ist und kann so vielfältig sein, und das hat das Festival einfach eins zu eins widergespiegelt.“
Das Open Art Festival zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Menschen ihre Ideen gemeinsam verwirklichen. Aus einer Initiative am Lucas-Cranach-Campus ist so ein kulturelles Highlight fĂĽr die gesamte Region entstanden.





