
„Wir sind Impulsgeber für die Region“
Mit einer durchweg positiven Bilanz endete die aktuelle Amtszeit des Stiftungsrates der Lucas Cranach Campus-Stiftung. „674 eingeschriebene Studentinnen und Studenten in sieben Studiengängen seit 2021 zeigen, dass wir ein wichtiger Impulsgeber für unsere Region geworden sind“, betonte Jens Korn, der Vorsitzende des Stiftungsrates, bei der letzten Sitzung des Gremiums in der bisherigen Zusammensetzung.
Zudem konnten in den vergangenen Jahren rund sechs Millionen Euro an projektbezogenen Drittmitteln eingeworben werden. „Damit ist die Investitionssumme des Landkreises über 30 Jahre bereits hereingespielt worden“, so Korn. Da der neue Kreistag im Rahmen seiner konstituierenden Sitzung auch die Mitglieder des Stiftungsrates neu berufen wird, kam das Gremium nun letztmals in der aktuellen Besetzung zusammen. Korn würdigte dabei insbesondere das große Engagement aller Beteiligten: „Ihr alle steckt viel Herzblut in die Arbeit für die LCC-Stiftung.“
Stiftungsvorstand Hans Rebhan untermauerte die positive Entwicklung mit aktuellen Zahlen. Zum Sommersemester 2026 immatrikulierten sich 126 Studierende neu. Besonders gefragt seien dabei die internationalen Studiengänge „Digital Business Models and Technologies“ sowie „Autonomous Driving“. „Aktuell haben wir 453 eingeschriebene Studierende und werden damit die 500er-Marke im Wintersemester erreichen“, erklärte Rebhan. Zugleich verwies er auf zahlreiche Aktivitäten, mit denen die Stiftung dazu beiträgt, dass sich Studierende in Kronach willkommen fühlen – von der Ersti-Rallye gemeinsam mit der Turnerschaft über das Semester-Opening im Shanghai bis hin zur engen Zusammenarbeit mit der Studierendenvertretung.
Dass der Lucas Cranach Campus weit über den Studienbetrieb hinauswirkt, machte der stellvertretende Stiftungsvorstand Prof. Tobias Bocklet deutlich. Er informierte den Stiftungsrat über laufende Förderprojekte und hob insbesondere die enge Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen hervor. Zahlreiche Direktprojekte belegten, dass das Technologietransferzentrum (TTZ) seinen Auftrag aktiv erfülle, Wissen gezielt in die regionale Wirtschaft zu transferieren und Innovationen vor Ort zu stärken. „Genau darin liegt der Kern unserer Arbeit als TTZ“, so Bocklet. Auch im Rahmen des Projekts „Innovative Hochschule“ konnten positive Ergebnisse erzielt werden: So fanden bislang 13 Workshops an fünf Kronacher Schulen mit insgesamt 199 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.
Zum Abschluss der Sitzung dankte der Stiftungsvorstand dem aktuellen Stiftungsrat ausdrücklich für die vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit während der vergangenen Amtsperiode. Durch die gemeinsame Unterstützung und die konstruktive Begleitung seien wichtige Entwicklungen des Hochschulstandortes Kronach erst möglich geworden.